St. Dionysius Kirche

Die St. Dionysius Kirche in Holle stammt aus dem Jahr 1277, wobei eventuell schon einige Jahrzehnte zuvor an ihrer Stelle eine Kirche gestanden hat.

 

Der Namenspatron der Kirche ist der Bischof von Paris St. Denis, der gegen Ende des 3. Jahrhunderts n.Chr. als Märtyrer gestorben ist.

Auf dem Richtplatz Montmartre ( = Berg der Märtyrer ) soll er der Legende nach sein abgschlagenes Haupt aufgenommen und zu dem Platz getragen haben, an dem später die Basilika St. Denis gebaut worden ist.

 

Das Wort " Holle " ist die Kurzform von " Hollenderkerken " ( = Kirche der Holländer ).

Bäuerliche Siedler aus Holland haben damals tief gelegene Feuchtgebiete kultiviert.

 

Die Kirche unterstand mit Schönemoor und Süderbrok ( Altenesch ) dem Weißamt des Bremer Domes, d.h. aus den Ausgaben dieser Kirchen wurde liturgische Gewänder etc. angeschafft.

 

Aus dem Jahre 1637 stammt die Kanzel des Hamburger Bildhauers Ludwig Münstermann, die in der Dienstzeit des Holler Pastors Johannes Rosa und seiner Frau Anna geborene von Kaukirchen-Sprange angeschafft werden konnte.

 

 

Der Altar stammt dem Jahre 1702, der Zeit der Romantik.

 

         

 

Es ist ein so genannter " Blutsaltar. "

Aus den Wunden Jesu fließt das Blut in einen unter ihm

stehenden Brunnen.

Das Altarbild steht für den Tod Jesu Christi als Sühnopfer

für die Sünden der Gläubigen.

 

Adresse der Kirche: Holler Kirchweg, 27798 Hude

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